ГЁТЕ. Встреча и прощание.
И.-В. ГЁТЕ. Встреча и прощание.
«Вновь бьется сердце. Ногу в стремя!
И в путь, без страха, как герой.
Уж вечера настало время,
И ночь повисла над горой.
Громадный дуб, туман клоками
Окутал, словно в плащ одел,
И мрак, укрывшись под кустами,
Всей сотней черных глаз смотрел.
Луна закрылась облаками,
Сонливо глядя изнутри,
И ветры веяли крылами,
Пытаясь слух мой потрясти.
Тысячи чудищ ночь творила,
В тысячу раз я был смелей,
И мыслей пламенных стихия
Лишь сердце плавила сильней.
Миг встречи. Радостно и нежно
Твой взгляд приветствует меня.
С тобой всем сердцем, неизбежно,
Мой каждый вздох – лишь для тебя.
Весенний цвет на лик твой свежий
Румяный отблеск наложил.
О, господи, какая нежность!
Не знаю, чем я заслужил.
Но, вот и грустный миг прощанья!
Твой взгляд все чувства отразил,
Любовь жила в твоем лобзанье,
В блаженстве – боли крик застыл.
Ушла. Я вслед глядел напрасно,
Ничто не в силах изменить…
И все ж – любимым быть прекрасно!
Прекрасно самому любить!»
Оригинальный текст в редакции 1810г.
Es schlug mein Herz. Geschwind, zu Pferde!
Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht.
Schon stund im Nebelkleid die Eiche
Wie ein getürmter Riese da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.
Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah schläfrig aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr.
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
Doch tausendfacher war mein Mut,
Mein Geist war ein verzehrend Feuer,
Mein ganzes Herz zerfloß in Glut.
Ich sah dich, und die milde Freude
Floß aus dem süßen Blick auf mich.
Ganz war mein Herz an deiner Seite,
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
Lag auf dem lieblichen Gesicht
Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter,
Ich hofft’ es, ich verdient’ es nicht.
Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!
Aus deinen Blicken sprach dein Herz.
In deinen Küssen welche Liebe,
O welche Wonne, welcher Schmerz!
Du gingst, ich stund und sah zur Erden
Und sah dir nach mit nassem Blick.
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden,
Und lieben, Götter, welch ein Glück!
«Вновь бьется сердце. Ногу в стремя!
И в путь, без страха, как герой.
Уж вечера настало время,
И ночь повисла над горой.
Громадный дуб, туман клоками
Окутал, словно в плащ одел,
И мрак, укрывшись под кустами,
Всей сотней черных глаз смотрел.
Луна закрылась облаками,
Сонливо глядя изнутри,
И ветры веяли крылами,
Пытаясь слух мой потрясти.
Тысячи чудищ ночь творила,
В тысячу раз я был смелей,
И мыслей пламенных стихия
Лишь сердце плавила сильней.
Миг встречи. Радостно и нежно
Твой взгляд приветствует меня.
С тобой всем сердцем, неизбежно,
Мой каждый вздох – лишь для тебя.
Весенний цвет на лик твой свежий
Румяный отблеск наложил.
О, господи, какая нежность!
Не знаю, чем я заслужил.
Но, вот и грустный миг прощанья!
Твой взгляд все чувства отразил,
Любовь жила в твоем лобзанье,
В блаженстве – боли крик застыл.
Ушла. Я вслед глядел напрасно,
Ничто не в силах изменить…
И все ж – любимым быть прекрасно!
Прекрасно самому любить!»
Оригинальный текст в редакции 1810г.
Es schlug mein Herz. Geschwind, zu Pferde!
Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht.
Schon stund im Nebelkleid die Eiche
Wie ein getürmter Riese da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.
Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah schläfrig aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr.
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
Doch tausendfacher war mein Mut,
Mein Geist war ein verzehrend Feuer,
Mein ganzes Herz zerfloß in Glut.
Ich sah dich, und die milde Freude
Floß aus dem süßen Blick auf mich.
Ganz war mein Herz an deiner Seite,
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
Lag auf dem lieblichen Gesicht
Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter,
Ich hofft’ es, ich verdient’ es nicht.
Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!
Aus deinen Blicken sprach dein Herz.
In deinen Küssen welche Liebe,
O welche Wonne, welcher Schmerz!
Du gingst, ich stund und sah zur Erden
Und sah dir nach mit nassem Blick.
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden,
Und lieben, Götter, welch ein Glück!

